Mitovit-Therapie

  • „Myers Cocktail“
  • Eigenbluttherapie

Mitochondriales Hypoxietraining (Mitovit)

Unsere Zellen produzieren unter Verbrauch von Sauerstoff Energieträger (den Treibstoff zum Arbeiten) in den Mitochondrien. Jede Zelle ist mit einer entsprechenden Anzahl dieser Kraftwerke ausgestattet. Auch die Mitochondrien unterliegen einem Alterungsprozess, der sich bei Infekten, Stresssituationen und akuten oder chronischen Erkrankungen beschleunigen kann. Die Folge ist eine mangelnde Bereitstellung an Energieträgern mit den klinischen Zeichen eines Fatigue-Syndroms (Müdigkeit, Abgeschlagenheit, verminderte Leistungsbereitschaft, Konzentrationsschwierigkeiten, Lustlosigkeit).

Das Mitochondriale Hypoxietraining (Mitovit) sorgt für eine Regeneration der Mitochondrien. Durch wiederholte, kurze, sauerstoffarme Reize passen sich die Zellen dem verminderten Sauerstoffangebot an. Sie eliminieren verbrauchte Mitochondrien und erneuern ihre Kraftwerke. Dies führt zu einer Regeneration der Zelle und zu einer Zunahme der Energieproduktion. Für einen optimalen Effekt sollten mindestens 10 Behandlungen mit regelmäßigen Abständen (idealerweise 2x pro Woche) erfolgen. Es ist wie ein Muskeltraining – nur durch regelmäßige Anwendung kommt es zu einer positiven Reaktion. Zunehmend wird das Mitochondriale Hypoxietraining auch als Anti-Aging-Maßnahme angeboten. Auch hier ist der Effekt eine Zellregeneration mit Verhinderung einer vorzeitigen Alterung der Zelle. Die Behandlung selbst ist ungefährlich. Lassen Sie sich beraten.

„Myers Cocktail“

Der „Myers Cocktail“ ist eine hochdosierte Vitamin-Infusionstherapie, die von Dr. John Myers von der Johns Hopkins University in Baltimore erfolgreich bei Fatigue-Syndromen, Fibromyalgie und zur Immunstimulation eingesetzt wurde. Sie besteht aus hochdosiertem Vitamin C (für die Immunabwehr), Vitamin B1, B6 und B12 (für den Zellaufbau und die Regeneration) sowie Magnesium, Natrium, Kalium und Kalzium. Zur Behandlung werden 5 Infusionen durchgeführt, die ersten zwei in der ersten Woche, die weiteren dann jeweils einmal wöchentlich. Durch die Infusion wird die individuell unterschiedliche Resorption der Vitamine aus dem Darm umgangen, und dem Körper können somit hohe Dosen der Vitamine direkt zugeführt werden. Die Vitamine gelangen dabei zu den Stellen im Körper, an denen sie benötigt und verstoffwechselt werden.

Besonders gute Erfolge haben wir bei der Behandlung des akuten Post-COVID-Syndroms beobachtet, das durch unspezifische Beschwerden wie Fieberschübe, Nervenschmerzen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit sowie Gelenkschmerzen gekennzeichnet ist und direkt oder bis zu 2 Wochen nach einer durchgemachten COVID-19-Infektion auftreten kann. Ebenso sehen wir sehr gute Ergebnisse bei akuten Infektionen als Begleittherapie sowie präventiv zur Immunstimulation vor. Lassen Sie sich beraten.

Eigenbluttherapie

Das Immunsystem ist die Polizei unseres Körpers und schützt uns vor Infektionskrankheiten sowie vor Krebserkrankungen. Eine gut etablierte Methode zur Aktivierung der Immunabwehr ist die unspezifische Stimulation durch Eigenblut. Blut enthält viele Abwehrzellen und immunstimulierende Zellen sowie viele Immunmodulatoren. Das aus der Vene entnommene Blut wird direkt intramuskulär wieder verabreicht. Dabei können der Probe immunstimulierende pflanzliche Arzneimittel zugesetzt werden. Das Verfahren ist standardisiert. Durch den Reiz im Muskel kommt es zu einer Aktivierung des Immunsystems und zur Produktion unspezifischer Abwehrzellen. Ihre Immunabwehr ist aktiviert und kann „Eindringlinge“ schneller abwehren.

Lassen Sie sich beraten.

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